Worktable Weekly: Making of a Study Book for Artists (Part III)

a study book, H. KurzkeThis is Part III of showing the process of how I made the book to the left. In the first part I cut the paper and boards, and prepared the pages for the book marks that are attached to the page’s corners.In the second part I prepared the quivers and then sew the book block. In part II the book block got sewn. Today I am going to show you the first steps of attaching the boards to the book block, the lacing in.

Dies ist der dritte Teil des Making of des Buches auf der linken Seite. Im ersten Teil habe ich die Seiten in Form gerissen, die Deckel geschnitten, und die Seiten, die eines dieser Kapitelmarker tragen sollen verstärkt. Im zweiten Teil ging es vor allem ums Heften der Lagen. Heute geht es ums Vorbereiten der Deckel und ums Befestigen am Buchblock.

preparing cores for the headbandsHier trocknen Baumwollkordeln, die ich mit Kleister rundum eingestrichen habe. Sie sind anschließend steif und lassen sich gut für Kapitalbänder verwenden. So viele brauchte ich natürlich nicht für das Buch hier. Die sind auch für mein momentanes Kapitalbandprojekt. Dies hier sind abgeschnittene Kordeln vom Levis-Projekt letztes Jahr – eine schöne Art, sie nochmal wiederzuverwenden.

Above you see cotton cords that I starched, well, covered in starch paste and let dry. With this method they get a little stiffer and are great to use as core for making headbands. These are cut offs of the bindings I made for Levis last year, a nice way to recycle them. Of course those are more than I needed for the book at hand, but I also use them for my current learning headbands project.

preparing coversWhile the cords were drying I continued with the preparation of the covers. The boards I used were rather thick, and I therefore bevelled the spine edge a little, and I decided to not bevel the whole edge, instead I only pronounced the part where I planned to have the thread.

Während die Baumwollkordeln langsam trockneten, habe ich erstmal die Deckel weiter vorbereitet. Weil die Pappen relativ dick sind (3mm), war der Plan die dem Rücken zugewandte Seite etwas abzuflachen, damit die Verbindung zwischen Buchblock und Deckeln mit den Kordeln auch ohne künstliche Rundung des Rückens gut funktioniert. Dabei habe ich nicht die ganze Kante abgeschrängt, sondern kleine Scharten mit einer Holzfeile gefeilt, in denen der Faden dann gut laufen kann.

Then holes got punched, and channels for the cords to vanish in on the inside were cut.

preparing coversThen the outside boards got covered in cloth. Using a bonefolder I worked out the different channels best I could.

Dann wurden Löcher in die Deckel gestochen und auf der Innenseite wieder Vertiefungen geschnitten, in denen die Kordeln dann möglichst vollständig verschwinden sollen. – Auf der Außenseite werden sie später noch zu sehen sein, aber innen stören sie nur.

The boards were then allowed to dry under weights while I finished the headbands. Other than initially planned I ended up using a piece of white leather thong instead of the starched cotton cords because I read that historically the type of binding was wound on white pig skin. Unfortunately I missed to make pictures of making the primary headbands which are plain wound, simple headbands. The endband at the tail of the book stayed that way, on on the head I later added a secondary stitching. More about that later. Before the secondary headbands can be added, the boards have to be attached, and the leather on the spine already in place.

Next post will cover the casing in of the book.

Dann wurden die Deckel außen mit dem Stoff bezogen. Die Vertiefungen habe ich so gut herausgearbeitet, wie es eben ging, und dann wurden sie unter Gewichten zum Trocknen gelegt.

Während die Deckel noch trockneten, habe ich mich dann an die Kapitalbänder gemacht. Beim nochmaligem Lesen der Anleitung viel mir ins Auge, dass die Sorte Kapitalband, die ich für dieses Buch benutzen wollte nicht auf Pflanzenfasern, sondern vornehmlich auf gebleichtem Schweinsleder gemacht wurden. Na, und da habe ich dann doch weiße Lederkordel verwendet.

Sowohl an Kopf als auch am Schwanz hat das Buch zunächst ein “plain wound”, also wohl ein einfach gewickeltes Kapitalband bekommen. Am Schwanz sollte das auch die finale Lösung sein, am Kopf hatte ich vor, später noch eine sekundäre Verzierung hinzuzufügen. – Aber erst, wenn es sonst ganz fertig ist, vor allem, wenn der Rücken schon mit Leder bezogen ist. Leider habe ich es versäumt, vom Kapitalbandstechen ein Foto zu machen.

Im nächsten Post geht es dann um die endgültige Fertigstellung des Buches.

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2 Responses to Worktable Weekly: Making of a Study Book for Artists (Part III)

  1. John Ang says:

    Thanks for the clear and concise tutorial. Eagerly awaiting the next part.

  2. Liesbeth Molenberg says:

    What a great way to learn a new binding, thanks for posting it with such clear explanation, can’t wait to read the next part!!